Kategorie: Veranstaltung

  • Kaffee Kuchen Kabarett: Politisches Kabarett im Peter-Weiss-Haus

    Kaffee Kuchen Kabarett: Politisches Kabarett im Peter-Weiss-Haus

    ► 27.04.2025 ► 15:00 Uhr ► Möckelsaal (im Peter-Weiss-Haus Rostock) ► Eintritt auf Spendenbasis

    Kaffee und Kuchen werden serviert.

    Steffen Hagemann – KLASSE GEMACHT (Kabarett)


    Mit seinem fünften Soloprogramm macht sich Steffen Hagemann mit seinen Zuschauer:innen auf die Suche nach dem PEPP in ihrem Leben. Die Reise führt in die Psychiatrie, wo der leitende Chefarzt das passende Krankheitsbild im Entgeltkatalog findet. So wird es für alle ein berechenbares Unternehmen. Also nicht bange sein, Sie sind nicht umsonst da, dass verbietet schon die Geschäftsordnung. Denn es ist besser, einen Minderwertigkeitskomplex oder Größenwahn zu entwickeln, als nur ein Millionendurchschnittsmensch zu sein. Das Klinikpersonal spielt seine Rolle so gut es seine Klasse vermag. Am Ende wissen alle, wo ihr Platz ist. KLASSE GEMACHT ist ein abstruses bitterböses schwarzhumoriges Stück über Selbstverwirklichung und andere gesellschaftliche Neurosen. Denn klar ist: Das einzige, was einen von den Insassen einer Anstalt unterscheidet, ist der Umstand, dass man draußen ist.

  • Die Deutsche Linke der Postkolonialismus und der Judenhass

    Die Deutsche Linke der Postkolonialismus und der Judenhass

    Donnerstag, 06.06.2023, 19:00 Uhr, Cafe Median (Niklotstraße 5/6, Rostock)

    Judenhass und linke Politik sind in ihrer Geschichte nie Gegensätze gewesen. Revolutionär:innen und Reformer:innen verklärten schon im 19. und frühen 20. Jahrhundert antisemitische Pogrome zum Widerstand. In der bundesdeutschen Linken wird die antisemitische Tradition weitergetragen und von einigen gar zu einem mörderischen Judenhass zugespitzt, die DDR versteht sich als unschuldig, beteiligt sich aber gleichzeitig an antisemitischen Kampagnen des Ostblocks und betreibt selbst eine antisemitisch eingefärbte Politik gegen Israel. Bis heute beteiligen sich antirassistische Aktivist:innen aktiv am Ausschluss von Israelis und Jüdinnen:Juden aus der Öffentlichkeit. Der in der aktuellen Linken weit verbreitete Postkolonialismus bietet ebenso eine offene Flanke zum Antisemitismus, wie nicht zuletzt nach dem Massaker der Hamas vom 7. Oktober 2023 offenbar geworden ist.

    In einem moderieren Gespräch wird der Historiker Sebastian Voigt die bis ins 19. Jahrhundert zurückreichende Geschichte und schließlich auch die Gegenwart des linken Antisemitismus in Deutschland eingehend beleuchten.

    Das Gespräch führt der Rostocker Historiker David Jünger.

    Gefördert von der Amadeu Antonio Stiftung